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Liebe Freundinnen und Freunde des Weltladens Remagen-Sinzig,

der Remagener Wochenmarkt kehrt auf den Marktplatz zurück. Auch wir werden am Freitag, den 4. September mit unserem Marktteam bei der Premiere dabei sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Noch ein Hinweis: Sie können Ihre Gutscheine von "Remagen mag ich" auch im Weltladen einlösen.

Herzliche Grüße

Ihr Weltladen-Team

 

FAIRE WOCHE 11. bis 25. September

 

Stadtrundgang durch die faire Stadt Remagen

 

Remagen ist auf dem Weg sich als Faire Stadt zertifizieren zu lassen. Viele Partner engagieren sich bereits. Anlässlich der Fairen Woche gibt es zwei Stadtrundgänge:

Begleiten Sie uns auf dem spannenden Weg verschiedener Produkte von der Herstellung bis zu deren Verkauf in unseren Remagener Geschäften. In einem ca. 90 minütigen Austausch möchten wir über Wissensvermittlung hinausgehen und Zusammenhänge des globalen Handels mit unserem Leben im Rheintal beleuchten. Schwerpunktthemen werden unter anderem Kaffee, Kleidung und Kosmetik sein.

Treffpunkt ist vor dem Remagener Weltladen (Marktstrasse 25)
um 13:00 Uhr am Samstag, den 12.09.2020, und
um 10:30 Uhr am Samstag, den 19.09.2020.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Anzahl der TeilnehmerInnen auf je 10 begrenzt. Wir bitten um eine Anmeldung unter Angabe der Anzahl der TeilnehmerInnen und des Wunschtermins bei Sabine Peters per eMail unter

23. August:  Internationaler Tag der Erinnerung an Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Wenngleich Sklaverei heute durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verboten ist, befinden sich derzeit schätzungsweise 21 Millionen Menschen in sklavereiähnlichen Arbeitsverhältnissen.  Jeder Zweite davon sei ein Kind. Sie sind Opfer von Zwangsarbeit, Menschenhandel und Prostitution.
Vor allem in Teilen Westafrikas bestünde die Sklaventradition fort, kritisiert die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Knapp 300 000 Kinder würden allein auf Kakaofarmen in Ghana und der Elfenbeinküste arbeiten. Kinder, manchmal nicht älter als fünf und meist aus ärmsten ländlichen Verhältnissen, müssen harte und äußerst gefährliche, körperliche Arbeiten verrichten: Mit Macheten bewaffnet, klettern sie auf Kakaobäume und ernten die Schoten mit den wertvollen Bohnen, die sie in bis zu 40 Kilo schweren Säcken abtransportieren müssen. Zusätzlich kommen sie mit den giftigen Chemikalien in Kontakt, die beim Anbau auf den Plantagen benutzt werden. Schulbildung erhalten nur die allerwenigsten, ernährt werden sie einseitig und vor allem billig. Nicht selten sind es Kinder, die aus den noch ärmeren Nachbarländern Mali und Burkina Faso geflohen sind oder gar entführt wurden, und manchmal für immer von ihrer Familie getrennt bleiben. Andere Familien geben ihre Kinder aus purer Armut freiwillig an die ausbeuterischen Plantagenbesitzer, auch weil sie oft nicht wissen, was dort genau passiert.

Diese Zustände abzuschaffen ist eines der wichtigsten Anliegen des fairen Handels.
Bei Fairtrade-zertifizierten Organisationen gilt:

Die Achtung der Kinderrechte ist eine Mindestanforderung, die jede Produzentenorganisation erfüllen muss. Ausbeuterische Arbeit von Kindern ist in jedem Fall strengstens untersagt.

  • Kinder unter 15 Jahren dürfen weder direkt noch indirekt von FAIRTRADE-Produzentenorganisationen angestellt werden.
  • Kinder unter 18 Jahren dürfen keine Arbeit verrichten, die Schulbesuche bzw. soziale, psychische und physische Entwicklung gefährden.
  • Kinder dürfen nur unter strikten Bedingungen auf Familienbetrieben helfen. Diese Arbeit muss altersgemäß sein und außerhalb der Schulzeiten stattfinden.

·        In Risikogebieten sind Fairtrade-zertifizierte Organisationen dazu verpflichtet, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Sie führen zum Beispiel ein internes Kontrollsystem ein, mit dem gefährdete Kinder innerhalb der Produzentenorganisation identifiziert und besser geschützt werden können.

Die Coronapandemie erhöht die Gefahr von Kinderarbeit

für Millionen Kinder

 

Schulen sind geschlossen, es fehlt an Erntehelfenden und wenn ein erwachsenes Familienmitglied erkrankt, müssen oft Kinder die Arbeit übernehmen,“ erklärt Dieter Overath, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender von TransFair (Fairtrade Deutschland). „Dazu kommt, dass durch Lock-Downs Kontrollen erschwert werden oder gar nicht stattfinden. Wenn Fälle ausbeuterischer Kinderarbeit gemeldet werden, ist es kaum möglich, staatliche oder fachliche Unterstützung zum Handeln zu erhalten.“ Deshalb findet Aufklärungsarbeit bei Fairtrade-Organisationen derzeit beispielsweise über Radio oder die lokalen Gemeindezentren statt. Fairtrade-Produzentennetzwerke unterstützen wo immer möglich virtuell und in Zusammenarbeit mit lokalen Kinderschutzorganisationen.